
Ariel brauchte Geld, und Joseph Hortha hatte davon mehr als genug. Verbunden durch ihre Dankbarkeit gegenüber dem verstorbenen chilenischen Präsidenten Salvador Allende und das anhaltende Bedürfnis, herauszufinden, ob Mord oder Selbstmord sein Leben zu Beginn des Putsches von 1973 beendet hatten, begeben sich die beiden Männer auf eine Spurensuche, die sie von Washington, D.C. und New York nach Santiago de Chile und Valparaíso und schließlich nach London führen wird.
Doch während sie den politischen Kampf Salvador Allendes, seinen Tod, die darauf folgende Diaspora und die Versuche, ins Land zurückzukehren, Revue passieren lassen und analysieren, müssen Ariel und Joseph einander dabei helfen, die Schuld und das Trauma aufgrund persönlicher Katastrophen zu ergründen, die in eben dieser Vergangenheit verborgen liegen. Um sich damit in diesem Roman, der die Grenzen des Roman-Genres auslotet und sie auf unerwartete und außergewöhnliche Weise erweitert, zu fragen, was wir der Welt, den anderen und uns selbst schulden.





